Zum Inhalt springen
Flagge der Europäischen Union zu digitaler Mikrochip-Technologie und EU-Innovation

Digitalisierung braucht Unabhängigkeit

Kein Präsident hatte nach 100 Tagen im Amt so schlechte Umfragewerte wie Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit. Seine politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen haben weltweit zu Turbulenzen geführt, was noch auf uns zukommt, ist ungewiss. Dies wirkt sich natürlich auch auf die ITSM-Branche aus. Können wir Lösungen von US-Anbietern überhaupt noch vertrauen? Und was sind die Alternativen?

27.05.2025 Allgemein

Jetzt erst recht!

Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert. Und dann gibt es wieder Wochen, in denen Jahrzehnte passieren. Woher dieses Zitat stammt, ist umstritten. Für die vergangenen Monate, seit Donald Trump seine zweite Amtszeit antrat, passt es aber sehr gut. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine neue Schlagzeile, eine neue Entscheidung irgendeinen Teil der Welt in Aufruhr versetzt. Dass die USA kein verlässlicher Partner mehr sind, daran müssen wir uns gewöhnen. Trumps erratische Wirtschaftspolitik könnte nur der Anfang sein.

Am schmerzhaftesten sind die Entwicklungen bisher wohl für die Ukraine. Kaum hatten die USA vorübergehend die Versorgung mit Aufklärungsdaten eingestellt, sollen russische Truppen größere Gebiete zurückgewonnen haben. Auch der von Trump ausgerufene Liberation Day ließ die Börsenkurse in den Keller rutschen. Das Umdenken, wie wir mit US-Produkten und -Projekten umgehen und ob wir uns davon emanzipieren können, hat längst eingesetzt – auch in der ITSM-Branche.

KIX CEO, Rico Barth blickt nach vorn:

Europa muss jetzt eigenen Wege gehen.

Auch wenn die Amtszeit von Trump irgendwann vorbei ist, müssen wir uns darauf einstellen, dass ein ähnlicher Präsident das Ruder übernehmen könnte. Der einstige transatlantische Bündnispartner ist Geschichte. Und die Menschen suchen nach Alternativen – sei es bei Automobilen, Kampfjets oder eben auch bei ITSM-Lösungen. Wenn auf den Bündnispartner kein Verlass mehr ist, müssen wir es als Chance sehen, uns auf unsere europäischen Grundwerte und Technologien zu berufen. Und ich bin überzeugt, dass dieser Umstieg gelingt. Wir haben es in der Hand!

Umfrage der Europäischen Kommission:

Die EU-Kommission möchte herausfinden, welche Rolle Open Source Software in öffentlichen Verwaltungen heute wirklich spielt. Aus dieser Intention heraus ist eine Umfrage entstanden, welche durch Ihre Teilnahme helfen soll, Abhängigkeiten sichtbar zu machen und tragfähige europäische Alternativen zu stärken.

Durch die Teilnahme an der englischsprachigen Umfrage helfen Sie mit, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Ausbau digitaler Souveränität in Europa zu schaffen.

Zum Seitenanfang